Gut akklimatisiert nach dem Umzug ins Hallenbad

„Die Glocke“ berichtete zwischen Weihnachten und Silvester über das erste Jahr der Wasserwacht im Warendorfer Hallenbad.

Verbunden mit einem Gruß und den besten Wünschen an unsere Homepagebesucher zum neuen Jahr 2019 blicken wir auf das vergangene Jahr zurück. 

Die Tageszeitung „Die Glocke“ berichtete zwischen Weihnachten und Silvester über das erste Jahr der Freckenhorster Wasserwacht im Warendorfer Hallenbad: 


Freckenhorst (bjo). Natürlich kam am 13. Dezember noch einmal Wehmut auf. „2017 hatten wir unser Lehrschwimmbad an diesem Tag zum letzten Mal nutzen können“, weiß Gaby Nüßing. Mittlerweile ist das Bad geschlossen und die Wasserwacht des DRK Freckenhorst seit dem 5. Februar im Warendorfer Hallenbad zu Hause.

„Das war eine ganz schöne Umstellung“, blickt Lehrscheininhaberin Gaby Nüßing zurück. Und sicher habe es auch Anlaufschwierigkeiten gegeben. 

Trotzdem blicken Nüßing und die rund 25 weiteren Ausbilder der Wasserwacht nach vorne. „Natürlich ist es immer noch doof, dass das Lehrschwimmbad jetzt geschlossen ist. Damit müssen wir uns aber arrangieren“, bringt Nüßing die Stimmungslage im Verein auf den Punkt. 

Und dieses Arrangieren hat 2018 ganz annehmbar funktioniert. „Wenn wir unsere Schwimmzeiten im Hallenbad so behalten, ist alles ok“, bilanziert die Lehrscheininhaberin die ersten Trainingsmonate in ungewohnter Umgebung. Schließlich habe man in Absprache mit den Stadtwerken und den anderen Nutzern des Hallenbades die Trainingszeiten aus Freckenhorst nahezu unverändert auch im Warendorfer Hallenbad realisieren können. 

Lediglich die Wassergewöhnung habe von Dienstag auf Montag verlegt werden müssen. „Die Zusammenarbeit mit den Schwimmmeistern ist sehr gut. Das ist schon ein Miteinander“, dankt Gaby Nüßing.

Natürlich gebe es ein paar Sachen, die man in Freckenhorst genossen habe, in Warendorf nicht, macht die Schwimmausbilderin deutlich, dass der Umzug ins Hallenbad nicht ohne Einschränkungen verlaufen ist. Aber selbst die Wassergewöhnungskurse, die sie sich in dem mindestens 90 Zentimeter tiefen Nichtschwimmerbereich im Warendorfer Hallenbad nicht hatte vorstellen können, finden mittlerweile wieder statt. „Wir sind mit einem kleinen Kurs mit unter zehn Teilnehmern gestartet“, blickt Nüßing zurück und zieht eine zufriedene Bilanz: „Auch das funktioniert.“ Ohnehin stoßen die Kursangebote der DRK Wasserwacht nach einer Zwischenflaute mittlerweile auch im Hallenbad wieder auf gute Resonanz. 

„Die ersten Angebote für 2019 sind schon ausgebucht. Die Leute haben uns wieder auf dem Schirm“, ist Gaby Nüßing überzeugt. Vielleicht auch, weil sich die Wasserwacht beim Freckenhorster Herbst 2018 präsentiert und darauf hingewiesen hatte, dass das Ende des Lehrschwimmbades keineswegs auch das Ende der 1974 gegründeten Wasserwacht bedeutet. Im Gegenteil: Erstmals hatte die Wettkampfgruppe auch im vergangenen Sommer regelmäßig trainieren können – im Warendorfer Freibad.

Hintergrund 

Seit 1974 besteht die Wasserwacht im DRK-Ortsverein Freckenhorst und ist damit die älteste von derzeit zehn Wasserwachten im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe. Auch personell kann sich die Freckenhorster Gruppe mit über 300 Mitgliedern sehen lassen – der weit überwiegende Teil sind Kinder und Jugendliche. Schwerpunkt der Wasserwacht-Aktivitäten ist die Schwimm- und Rettungsschwimmausbildung, erklärtes Ziel der Gruppe ist es, die Sicherheit am und im Wasser zu erhöhen und den Ertrinkungstod zu verhindern. Neben der Ausbildung von Nichtschwimmern zu Schwimmern und von Schwimmern zu Rettungsschwimmern gehören auch am neuen Standort im Warendorfer Hallenbad Angebote wie die Wassergewöhnung und Kurse vom Jugendschwimmabzeichen bis hin zum Rettungsschwimmen zum vielfältigen Arbeitsbereich der Wasserwacht, um Personen an das Wasser und das Schwimmen heranzuführen und sie weiterzubilden. Die Aktiven der Freckenhorster Wasserwacht übernehmen auch Rettungswachdienste an Seen oder an der Küste und halten ein Rettungsboot vor, mit dem sie zur Absicherung großer Regatten ebenso im Einsatz waren wie bei anderen Sportveranstaltungen. (bjo)

Quelle: Oliver Baumjohann, „Die Glocke

Vielen Dank für die Bereitstellung des Berichtes!

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